Energiesparpotenziale im Haushalt
Ein Großteil des alltäglichen Energieverbrauchs in Haushalten fällt mit 77 Prozent auf die Heizung. Danach folgt mit rund elf Prozent die Warmwasseraufbereitung zum Duschen, Waschen und so weiter. Hier kann Solarenergie sparen helfen. Schon eine Solaranlage zur reinen Wassererwärmung kann den gesamten Warmwasser-Bedarf des Sommers bis hinein in die Übergangszeit abdecken, sodass die konventionelle Heizung im Sommer häufig ganz aus bleiben kann. Moderne Kollektoren liefern auch in unseren Breitengraden pro Quadratmeter Kollektorfläche im Jahr etwa 400 Kilowattstunden. Mit üblichen Anlagen zur Trinkwassererwärmung mit einer Kollektorfläche um vier bis sechs Quadratmeter sparen Sie so im Jahr etwa 200 Liter Erdöl oder bis zu 2000 Kubikmeter Erdgas. Und Sie entlasten die Umwelt um etwa eine Tonne Kohlendioxid.

Eine richtig dimensionierte Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung hilft, rund 60 Prozent der auf diesen Bereich fallenden Kosten zu sparen. Eine Solaranlage mit Heizungsunterstützung kann zudem fünf bis 18 Prozent der wesentlich höheren Heizungskosten zu sparen. Das tatsächliche Einsparpotenzial hängt jedoch von der Gebäudebeschaffenheit und vom bestehenden Heizungssystem ab.

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